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Frequenzumrichter (VFD)

Ein elektronisches Gerät, das Drehzahl und Drehmoment eines Wechselstrommotors durch Variation der Frequenz und Spannung der zugeführten Energie steuert.

Ein Frequenzumrichter (VFD) ist ein leistungselektronisches Gerät, das die Drehzahl eines Wechselstrommotors durch Anpassung der Frequenz und Spannung der Stromversorgung steuert. VFDs gehören zu den wichtigsten Energiespargeräten in der modernen Industrie.

Funktionsweise

  1. Gleichrichter — wandelt AC-Eingang in DC um
  2. DC-Zwischenkreis — glättet und speichert Energie
  3. Wechselrichter — wandelt DC mittels PWM zurück in AC mit variabler Frequenz

Warum VFDs Drosseln benötigen

VFDs sind bedeutende Quellen von Oberschwingungsverzerrung. Netzdrosseln am Eingang reduzieren harmonische Stromverzerrungen, schützen vor Spannungsspitzen und verbessern den Leistungsfaktor.

Energieeinsparung

Bei Pumpen, Lüftern und Kompressoren können VFDs den Energieverbrauch um 20–50% senken. Die Leistung variiert mit der dritten Potenz der Drehzahl — eine Drehzahlreduzierung um 20% senkt den Energieverbrauch um fast 50%.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich bei jedem VFD eine Drossel?

Obwohl nicht immer vorgeschrieben, werden Netzdrosseln für alle VFD-Installationen dringend empfohlen. Sie schützen den Umrichter vor Netzstörungen, reduzieren Oberschwingungen und verlängern die Gerätelebensdauer.

Verwandte Begriffe

Drossel (Induktor)OberschwingungsverzerrungTransformator

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